Ramba Zamba“ bei der Weilheimer Dorfweihnacht.

 

Weilheim. Nein, weder rieselte leise der Schnee, noch war, zumindest sichtbar, ein Ros’ entsprungen. Aber die weihnachtlichen Klänge und Weisen des sechsköpfigen Bläserensembles des Weilheimer Musikvereins sorgten bei der diesjährigen Dorfweihnacht des veranstaltenden örtlichen Sportvereins für eine anheimelnde und festliche Atmosphäre. Verstärkt wurde diese durch die Stände und Angebote. Bald schon nach dem offiziellen Beginn um 15 Uhr am Samstag lag der Duft von Schupfnudeln und Glühwein in der Luft. Gerade letzteres Getränk erfreute sich bei tiefer werdenden Temperaturen größter Beliebtheit. Aber wer wollte, konnte sich auch mit Roten, Pommes oder Waffeln stärken. Reißenden Absatz fand auch der jeweils frisch aus dem Holzofen kommende Flammkuchen. Nicht ganz so großer Andrang herrschte am Verkaufsstand für weihnachtliches Bastelwerk, jedoch trugen es die Betreiberinnen mit Fassung. Als ein Schmuckstück erwies sich die lebende Krippe mit Maria, Josef, Hirten und Engel. Da die Sachlage bezüglich der Tiere im Stall zu Bethlehem wohl nicht ganz eindeutig zu klären ist, interpretierten die Weilheimer den Tierbestand etwas freier, jedoch nicht unchristlich. Aus den Schafen der Hirten wurden plötzlich Ziegen. Und die beiden Geißen, „Ramba“ und „Zamba“, machten ihrem Namen Gott sei Dank keine Ehre und verhielten sich vorbildlich, wie es sich in Gegenwart der heiligen Familie geziemt. Am frühen Abend kam dann noch der Nikolaus und beschenkte die Kinder. Wem die Außentemperatur trotz Glühweingenusses und heißen Roten zu unmoderat erschien, konnte sich in das alte Schulhaus zurückziehen. Dort in der warmen Stube gab es Kuchen, Kaffee und weitere Getränke. (text/foto/bu)



Weilheimer Hüttenzauber 2012

Im Rahmen des Rundenabschlusses der ersten Mannschaft veranstaltete der Sportverein Weilheim ein Gauditurnier, bei dem Geschick, Ausdauer und Kraft gefordert waren.

Nach dem Spiel der Weilheimer AH gegen die Sportfreunde aus Rangendingen, das die Gastgeber mit 4:3 für sich entscheiden konnten, traten die Teams für das Weilheimer Gauditurnier an. Gemeldet hatten sich Teams der Feuerwehr, der Hutzlabäuch I und II, des SV und die "Holzwurmquäler" der Schreinerei Beck.

In fünf Disziplinen, die Kraft, Geschick und Ausdauer erforderten, maßen die Teams ihre Kräfte. So galt es mit dem Schubkarren leere Kisten zu transportieren, mit verbundenen Augen Fußball zu spielen, Hahnenwasser auf Zeit zu trinken, ein Elfmeterschießen mit verschiedenen Bällen auf verschiedene Tore zu absolvieren und einen Hindernisparcours mit gefüllten Bechern zu überwinden.

Unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Besucher gaben die Teilnehmer ihr Bestes, das allerdings nicht immer für eine vordere Platzierung reichte. Es reichte aber umso mehr für witzige Randbemerkungen, treffende Kommentare und jede Menge Gelächter. Eben Gaudi auf der ganzen Linie.

Nach dem Turnier lagen die Hutzlabäuch I und II und der SV punktgleich. Das anschließende Stechen brachte keine eindeutige Entscheidung, da die Hutzlabäuch I und der SV ebenfalls die gleiche Punktzahl aufwiesen. Erst ein zweites Stechen sicherte der reinen Frauenmannschaft der Hutzlabäuch I den Sieg.

Als Gewinn gab es ein Fässchen Bier und die Hälfte des eingenommenen Startgeldes. Der Rest wurde an die Zweit- und Drittplatzierten verteilt. Im Anschluss wurde noch lange in gemütlicher Runde beieinander gesessen und geplaudert. Tags darauf gab die Orchestergemeinschaft Weilheim/Grosselfingen ein Frühschoppenkonzert, bevor am Nachmittag das letzte Saisonspiel der SG Weilheim/Friedrichstraße gegen die SG Hörschwag/Stetten/Salmendingen 2 angepfiffen wurde.

(text/foto/bu)

Hauptversammlung am 18.03.2012

Eine positive Bilanz zog der Sportverein Weilheim in der Hauptversammlung. Die Spielgemeinschaft mit der Friedrichstraße hat die Bewährungsprobe bestanden. In seinem Bericht erinnerte Sportvereinschef Gerd Eberwein an die vielen gesellschaftlich und kulturellen Veranstaltungen. Ob Theaterveranstaltung, Rundenabschlussfest, Saukopfessen, Fasnets- und Kinderball, Irma-West-Fest oder auch Altpapiersammlungen – das Gemeindeleben wäre ohne das Engagement des Sportvereins um vieles ärmer.

Des weiteren brachte Eberwein die Gründung einer Spielgemeinschaft mit der Fußballvereinigung Friedrichstraße in Erinnerung. Mit dem neuen Trainer Ivica Magdic, mit Trainingsfleiß, Lernbereitschaft und kameradschaftlichem Miteinander könnten die fußballerischen Ziele der Spielgemeinschaft verwirklich werden. Eberwein: "Das Potenzial ist da."

Detailliert gab der Bericht von Schriftführer Jürgen Holocher Auskunft über die zehn Sitzungen des Vorstands. Dank der Veranstaltungen konnte der Verein ein Einnahmenplus verzeichnen und sein finanzielles Polster verstärken.

Nachdem Ende der Verbandsrunde 2010/2011 belegte Weilheim den achten Platz. Durch die Bildung einer Spielgemeinschaft mit der Friedrichstraße, so Spartenleiter Joachim Hauck, konnte für die Runde 2011/2012 "endlich eine Mannschaft ohne Personalprobleme ins Rennen geschickt werden". Bewährte Elemente der Vorjahre weiterführen und gleichzeitig neuen Schwung in den Trainingsbesuch und den Spielbetrieb zu bringen war das Konzept der beiden Betreuer Gerhard Marquart und Bernd Steinhilber.

Aktiv klinken sich die Mitglieder der Damengymnastik bei den diversen Veranstaltungen der Vereine ein, wusste Leiterin Marianne Klotzbücher zu vermelden. "Die Kinder sind mit Begeisterung dabei, der Trainingsbesuch war sehr gut und die Leistungen konnten wieder gesteigert werden", resümierte die Leiterin der Tanzgarden des SV, Cornelia Eberwein.

Ortsvorsteherin Ingrid Riester äußerte sich lobend über die Spielgemeinschaft mit der Friedrichstraße sowie die sportlichen und kulturellen Beiträge des Vereins.

Zügig erfolgten die Teilneuwahlen, die die vorherigen Funktionsträger in ihren Ämtern einstimmig bestätigten. Erster Vorsitzender: Gerd Eberwein, Kassiererin: Marianne Klotzbücher, Spartenleiter Fußball: Joachim Hauck Beisitzer: Anton Stauß, Stefan Stauß, Rudolf Stauß, Kassenprüfer: Walter Bühler, Helmut Zeeb, Mannschaftssprecher: Felix Pagel. Nicht besetzt werden konnten die Ämter Vereinsschiedsrichterbeauftragter und Vereinsehrenamtsbeauftragter.

Mit Präsenten bedankten sich Gerd Eberwein und sein Vize Daniel Schäfer bei besonders verdienten Mitgliedern: Marianne Klotzbücher, Gerhard Marquart, Ernst Seinhilber, Walter Bühler, Cornelia Eberwein, Manfred Bisinger, Martin Klotzbücher, Giovanni Tomarello, Michael Zeeb, Domeniko Marzano und Patrik Silber. Pokal, Urkunde und die Ehrennadel in Silber erhielten für 300 Spiele im Trikot des Vereins Stefan Fetzer und Martin Klotzbücher. Hans Dehner, Gründungsmitglied des Vereins und Herbert Götz, seit 1967 dem Verein treu erhielten die Ehrennadel in Gold. Auf Antrag des Vorstands und bei nur einer Gegenstimme und ohne Stimmenthaltung wurde einer Beitragserhöhung zugestimmt.

(text/foto/bu)



Kinderball in Weilheim am 17.02.2012

Der Kinderball von Sportverein und Jugendverein Weilheim in der Festhalle war für die jungen Gäste ein Vergnügen.

Die Organisation hatten Conny und Gerd Eberwein übernommen. Mit einem Piratentanz eroberten sich die Kinder des Kindergartens die Sympathie der Gäste. Ihr Können unter Beweis stellten die Juniorengarde und die Kleine Garde des SV. Beim Schaumkopfessen durften auch die Eltern mitmachten, der Fußball-Hindernislauf der "Zwerge" erforderte Geschick. Richtig erholsam war da schon die Polonäse. Mit Pantomime mussten Gegenstände oder Figuren dargestellt und erraten werden, Kraft und Geschicklichkeit erforderte das Rutschen auf der Langbank.

Zum Finale waren alle Kinder zum gemeinsamen Tanz auf der Bühne eingeladen. Für die Sieger der Spiele gab es kleine Preise.

(text/bild/bu)



Showtanz beim Sportverein Weilheim am 12.02.2012

Tanzgarden und -gruppen aus 13 verschiedenen Gemeinden gaben sich Samstagnachmittag in der Weilheimer Festhalle ein tänzerisches Stelldichein.

Begrüßen konnte Conny Eberwein, Betreuerin und Trainerin der Weilheimer Garden, Gäste aus Alpirsbach, Erlaheim, Erzingen, Grosselfingen, Heiligenzimmern, Hörschwag, Melchingen, Rangendingen, Schlatt, Sindelfingen, Stein, Stetten bei Hechingen und natürlich aus Weilheim.

Die überaus große Teilnehmerzahl ist mit Sicherheit auch darauf zurück zu führen, dass es keine Platzierung, damit keinen übersteigerten Leistungsdruck und auch keine Verlierer gab. Tanzen einfach aus Freude.

Zügig und ohne Pause präsentierten die jungen und ganz jungen Leute die insgesamt 20 Tanzdarbietungen und lieferten damit ein abwechslungsreiches und höchst unterhaltsames Programm. Die Betreuungspersonen der einzelnen Gruppen hatten bezüglich Choreografie, Kostümierung, Maske und Requisiten sehr viel Fantasie und Engagement aufgewendet und sich mächtig ins Zeug gelegt. Entsprechend vielfältig und unterhaltsam waren die Auftritte.

Illustre Figuren wie "Gardemädchen", "Gummibärchen", "Freche Früchtchen", "Piratinnen" oder "Almbewohner" wirbelten zur entsprechenden Musik aus Stimmungs- und Schlagerbereich über die Bühne und zeigten unter den verschiedensten Mottos ihr sehr beachtliches tänzerisches Können, das häufig schon professionelle Züge aufwies. Akkuratesse und Grazie paarten sich mit akrobatischen Einlagen aus dem Bereich des Kunstkraftsportes und verlangten den Akteuren auf der Bühne einiges ab.

Das Publikum honorierte die Darbietungen mit stürmischem Beifall und verlangte mehr als einmal eine Zugabe, der man allerdings aus Zeitgründen nicht nachkommen konnte.

Als Belohnung hatte sich der Weilheimer Sportverein eine nette Überraschung einfallen lassen. Vor jedem Auftritt wurde von der jeweiligen Gruppe ein Foto gemacht, vor Ort gleich bearbeitet, mehrfach ausgedruckt und zu Buttons geprägt. Die bekamen die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung als Dankeschön und Erinnerung an ihren Auftritt in Weilheim.

(text/foto/bu)

Schwarzwälder Bote vom 16.01.2012 Nummer 13

Ehrenvorsitzender Bodo Seidel

Eine besondere Ehrung wurde Bodo Seidel, 1965 in den SV eingetreten, zuteil. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Seidels Ämter- und Tätigkeitenliste ist beispielhaft. Spieler, Reservebetreuer, Jugendleiter, Schriftführer, SV-Vorsitzender, Beisitzer, Ehrenamts- und Schiedsrichterbeauftragter und Regisseur der Theatertruppe. Ausgezeichnet wurde er bisher mit Ehrennadeln auf Vereins-, Verbands- und Landesebene. Zahllose Anschaffungen, Erwerbungen und Einführungen gehen auf sein Konto. Eberwein bei der Übergabe der Urkunde: "Du hast diesen Verein in deiner eigenen Art unermüdlich und ganz wesentlich mitgetragen und ihn durch deinen Gemeinschaftsgeist, deinen Idealismus und deine Einsatzbereitschaft über viele, viele Jahre hinweg geprägt."

sichtlich bewegt dankte Bodo Seidel seinem späteren Nachfolger und richtete gleichzeitig Worte des Dankes an seine Frau, ohne deren stille und dennoch starke Hilfe und Unterstützung im Hintergrund sein Engagement für den Sportverein nicht möglich gewesen wäre. (Text/Foto bu)




Saukopfessen beim SV Weilheim am 14.01.2012
 „Das war der Wahnsinn“, meinten sinngemäß aber unabhängig voneinander SV-Chef Gerd Eberwein und Chefkoch Jürgen Lau am späteren Samstagnachmittag. Sie meinten damit den Gästeandrang beim Saukopfessen des veranstaltenden Sportvereins. Schon morgens um halb sieben waren die vier Kessel, drei zum Sieden, einer nur für heißes Wasser, angeheizt worden. Ab halb elf war alles bereit für die Gäste, die auch nicht lange auf sich warten ließen. Um elf Uhr kamen bereits die ersten Besucher, bewaffnet mit Kannen, Töpfen, Schüsseln, Plastikbehältern, Körben und Taschen. Gegen zwölf Uhr staute es sich, obwohl die Mannen um Jürgen Lau mit Hochdruck arbeiteten. „Die Garzeit lässt einfach nicht verkürzen. Und wir wollen keine halbgaren Sachen liefern“, war das Credo von Lau. Und das Lob der Klientel gab ihm Recht. Mittlerweile war drinnen im Schulhaus kaum noch Platz zu bekommen. Auch hier arbeitete das Personal mit großem Eifer. Bäckle, Schälripple, Bauchfleisch, Hals, Innereien und andere Köstlichkeiten fanden drinnen wie draußen reißenden Absatz. Erweitert wurde die Gaumenfreude durch deftiges Bauernbrot und eine  - je nach Belieben – deftige Portion Zwiebeln. Wer meinte ein Verdauungsschnaps sollte sein, bekam den auch, gratis, versteht sich. Gab es bisher in der Zeit zwischen 14  und 16 Uhr eine Atempause, war in diesem Jahr nichts davon zu spüren. Es herrschte ein permanenter Besucherstrom. Hätte man nicht noch einiges für angemeldete Gruppen zurück behalten, wäre am späten Nachmittag Schluss gewesen. Verzehrt wurden einige hundert Kilo Fleisch, fast ein Zentner Brot und einige Kilo Zwiebeln.  Auffallend war, dass viele Auswärtige den Weg nach Weilheim gefunden hatten. Und zahlreiche Besucher haben ihr Kommen für das nächste Jahr bereits angekündigt. Von der urigen Gemütlichkeit zeugte auch der Umstand, dass das gemütliche Beisammensein bis spät in die Nacht andauerte. (Text/Foto/bu)